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Video mit internationaler YWPA-Preisträgerin Emma Lehbib, Bremen

Video mit internationaler YWPA-Preisträgerin Emma Lehbib, Bremen

Emma Lehbib erzählt, was sie zur Teilnahme am ZONTA YWPA-Wettbewerb inspiriert hat.

Internationaler Preis für Schülerin aus Bremen

Die Abiturientin Emma Lehbib vom Hermann-Böse-Gymnasium ist Preisträgerin des ZONTA International Young Women in Public Affairs Award 2020.

In diesem Video zeigt Emma, warum sie sich beworben hat und wie die Teilnahme ihr Leben inspiriert hat.

Bremer YWPA-Preisträgerin 2020 Emma Lehbib international erfolgreich

Bremer YWPA-Preisträgerin 2020 Emma Lehbib international erfolgreich

Landesfrauenbeauftragte Bettina Wilhelm, Preisträgerin Emma Lehbib und Ute Salmen, Präsidentin ZONTA Club Bremen

Internationaler Preis für Schülerin aus Bremen

Die Abiturientin Emma Lehbib vom Hermann-Böse-Gymnasium ist Preisträgerin des ZONTA International Young Women in Public Affairs Award 2020.

Der Award wird jährlich von ZONTA International an zehn Teilnehmerinnen des weltweiten Wettbewerbs verliehen. Die zehn internationalen Preisträgerinnen haben sich auf lokaler Ebene und länderübergreifend im jeweiligen ZONTA District gegen Mitbewerberinnen durchsetzen können und erhalten jeweils ein Preisgeld von 5.000 US$.
Bei einer feierlichen Ehrung würdigten die neue Präsidentin des ZONTA Club Bremen, Ute Salmen, die Landesbeauftragte für Frauen, Bettina Wilhelm, Mitglieder des ZONTA Club Bremen und geladene Gäste die Preisträgerin und ihren Erfolg auf internationaler Ebene. „Wir sind immer wieder begeistert von den vielseitigen Aktivitäten der jungen Frauen, die sich für den Award bewerben. Die Auszeichnung ist für herausragende, junge Frauen eine Bestätigung und Ermutigung, sich auch in Zukunft zu engagieren“, freut sich Ute Salmen.

Die Preisträgerin zeigte sich überwältigt von der internationalen Auszeichnung. Ihre Erfahrungen in der ehrenamtlichen Arbeit hätten ihr gezeigt, wie wichtig es sei, sich ehrenamtlich und politisch zu engagieren. Sie habe dadurch „an Selbstbewusstsein gewonnen“ und „gelernt, ihre Prioritäten richtig zu setzen“, betonte Emma Lehbib. Ihr ehrenamtliches Engagement möchte die 18-Jährige in jedem Fall fortführen und sich weiterhin auf die Themen Menschenrechte, Chancengleichheit und Fortschritt in Entwicklungsländern konzentrieren.

Emma Lehbib hatte im März diesen Jahres den Young Women in Public Affairs Award 2020 vom ZONTA Club Bremen verliehen bekommen. Im ZONTA District 27, zu dem Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Polen und die Ukraine gehören, ging die 18-Jährige als Siegerin hervor und nahm am internationalen Wettbewerb teil, in dem sie mit der höchsten Punktzahl aller Teilnehmerinnen einen der zehn begehrten internationalen Awards gewinnen konnte.
Am Hermann-Böse-Gymnasium engagierte sich Emma Lehbib in den Projekten Modell Europa Parlament (MEP) und Elephant Model United Nations (ELMUN), in denen Konferenzen des Europaparlaments und der Vereinten Nationen simuliert werden. Dabei schlüpfen Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Abgeordneten des Europäischen Parlaments bzw. Delegierten der Vereinten Nationen und diskutieren über aktuelle Themen. Emma Lehbib übernahm in beiden Projekten Führungsaufgaben in der Leitung des Präsidiums bzw. des Generalsekretariats. Sie nahm an der internationalen Konferenz The Hague International Model United Nations (THIMUN) teil und konnte im Folgejahr Deutschland beim Central Southern Eastern European MEP vertreten. Hier diskutieren Gleichaltrige über aktuelle Weltprobleme und versuchten Lösungsansätze zu finden.

Emma Lehbib initiierte mit Freunden das Projekt „HBG gegen Sklaverei“ und machte durch verschiedene Aktionen auf die Lage der Flüchtlinge in Libyen aufmerksam. Dabei kam eine Spende von 1.000 Euro für die Internationale Organisation für Migration (IOM) zusammen. In dem Projekt „HBG für Menschen“ leitete und koordinierte Emma Lehbib gemeinsam mit einem Freund ein Team, das einen Spendenlauf für ein Waisenhaus in Südafrika organisierte. Der Spendenlauf mit 300 SchülerInnen brachte eine Summe von über 5.000 Euro ein. Mit einem Stipendium des Ostasiatischen Vereins Bremen verbrachte Emma Lehbib einen Monat in Nepal in einer Gastfamilie. Sie besuchte Schulen und Fabriken und kam an Slums vorbei. Sie war schockiert, zu sehen, wie stark Armut und Elend den Alltag von Millionen von Menschen prägt. Emma Lehbib wird an der Universität in Groningen „International and European Law“ studieren. Sie kann sich gut vorstellen, später in die Politik zu gehen oder für die Vereinten Nationen, die Europäische Union oder eine NGO zu arbeiten.

Der Young Women in Public Affairs Award (YWPA) ist eine Auszeichnung für junge Frauen, die sich ehrenamtlich engagieren, erfolgreich Leistungsverantwortung übernehmen und sich der Stärkung von Frauen verpflichtet fühlen. Er richtet sich an junge Frauen im Alter von 16 bis 19 Jahren, die sich in besonderer Weise durch gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet haben. Durch den Preis sollen junge Frauen darin bestärkt werden, sich ehrenamtlich für öffentliche Belange einzusetzen – ob nun in Schule, Politik oder in Vereinen und Organisationen.

Der ZONTA Club Bremen beteiligt sich bereits seit 2002 sehr erfolgreich an dem weltweiten Wettbewerb. Einige der Bremer Preisträgerinnen gehörten auf Distriktebene und auch international zu den Besten.

ZONTA Taschenbasar – ein voller Erfolg

ZONTA Taschenbasar – ein voller Erfolg

ZONTA Taschenbasar – ein voller Erfolg

zugunsten von Frauen und Mädchen in Not

 

Der ZONTA Club Bremen veranstaltete am Donnerstag, 22. November 2018 einen Taschen- und Accessoires-Flohmarkt zugunsten des Bremer notruf e.V. und des ZONTA Projekts „Kampf gegen Kinderehen“.

Die Veranstaltung im Atelier 47 im Rahmen des Candle-Light-Shopping in der Wachmannstraße 47 war ein voller Erfolg. Zahlreiche Taschen und Schals fanden neue Besitzerinnen.

Frauen eine Stimme geben!

Dies ist unser Leitgedanke für die Wahl der Förderprojekte, die der ZONTA Club Bremen mit dem Erlös aus dem ZONTA-Taschenbasar unterstützt.

Einerseits bekommt der Bremer notruf e.V eine Zuwendung, um Dolmetscher zu engagieren, damit die in Not geratenen Mädchen und Frauen in Ihrer Muttersprache über Ihre traumatisierenden Erlebnisse sprechen können.
Zum anderen unterstützte der Erlös des Taschenflohmarktes das internationale ZONTA Projekt „Kampf gegen Kinderehen“.

 

Schecküberreichung an notruf

Schecküberreichung an notruf

Schecküberreichung an notruf

Der ZONTA Club Bremen unterstützt das Projekt „Luisa“ des notruf Bremen.
Am Mittwoch, den 12. September 2018, überreichten die amtierende Präsidentin des ZONTA Club Bremen, Christine Finckh, gemeinsam mit ihrer Vorgängerin Dr. Annette Beushausen der Psychologischen Beratungsstelle notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V. in Bremen einen Scheck über 8.000 EURO für das Projekt „Luisa“.

Das Geld, das der ZONTA Club Bremen durch eine große Benefizveranstaltung zugunsten des Projekts einwerben konnte, wird eingesetzt, um das Personal der an dem Projekt teilnehmenden Gaststätten und Clubs in Bremen zu schulen.
Das spendenfinanzierte Projekt „Luisa“ wendet sich an weibliche Kneipen- und Clubbesucherinnen, die während ihres Besuches dort in eine bedrängende Situation geraten. Die Frauen können sich mit Hilfe des Codes: „Ist Luisa da?“ an das informierte Personal der Gaststätte wenden und so Hilfe aus der Situation erhalten. Die geschulten MitarbeiterInnen können der Frau, je nach deren Bedürfnis, einen sicheren Platz anbieten, ein Taxi rufen und sie hinausbegleiten und/oder gegebenenfalls die Polizei rufen.

„Es ist wichtig, dass sich Frauen, die bedrängt oder belästigt werden, nicht erst lange erklären müssen, um Hilfe zu erhalten“, betont Dr. Annette Beushausen, unter deren Präsidentschaft der ZONTA Club Bremen das neue Projekt des notruf Bremen aufgegriffen hat. Mit einem magentafarbenen Plakat auf den Toiletten der teilnehmenden gastronomischen Betriebe werden Frauen auf die Hilfestellung hingewiesen und gleichzeitig signalisiert, dass sexuelle Grenzverletzungen ein Tabu sind.
„Wir freuen uns, mit dieser Spende die wertvolle Arbeit des notruf Bremen weiter unterstützen zu können“, erklärt ZONTA-Präsidentin Christine Finckh.

Link zum Projekt Luisa des notruf Bremen